Lesen Sie die Erlebnisse von Teilnehmern unserer Touren. Sie möchten selbst berichten? Nutzen Sie einfach das Formular. Ihr Bericht wird in Kürze freigeschaltet.

Reiseerfahrung hinzufügen

Sicherheitsabfrage

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass mein Reisebericht und zusätzliche Angaben gespeichert und auf dieser Webseite veröffentlicht werden.

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@aartravel.com widerrufen.


The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Die Wartezeit war vorüber, es gab eine neue Reise mit musikalischem Thema, organisiert und durchgeführt von unserem geschätzten Werner Michels samt seinem Team im AAR Travel Büro und mit Unterstützung von Peter Wroblewski, dem Vorsitzenden der Country und Western Freunde Kötz. Dieses Mal ging es um die Anfänge der Country Musik in Tennessee und Virginia. 44 Teilnehmer hatten sich angemeldet, weitere mussten auf eine Wiederholung vertröstet werden, der Bus war voll.

Unsere Rundreise begann in Nashville, wo wir drei Tage blieben. Die Country Music Hall of Fame and Museum, das berühmte RCA Studio B, eine Abendshow in der Grand Ole Opry und ein Johnny Cash Special  füllten die Tage. Ein ganz besonderes Erlebnis war das Privatkonzert, das uns John Carter Cash im Henry Ford Theater der Music Hall of Fame gab. Er erzählte die Lebensgeschichte seines Vaters und dessen Werdegang als Sänger, passende Lieder sang er selbst dazu, begleitet von zwei weiteren Musikern. Das war interessant und berührend. Zum Schluss kam Johns neue Verlobte Ana Christina auf die Bühne und sang bei zwei Liedern mit. Danach war John am Plattentisch für uns da, beantwortete Fragen und ließ sich bereitwillig mit jedem fotografieren. Am Abend besuchten wir die Abendshow im Grand Ole Opry House. Die Show gibt es seit 1925, gestartet von der Radiostation WSM Nashville als „The WSM Barn Dance“. Sie wurde live übertragen. Wichtig waren die Werbeblöcke. Später nannte sich die Sendung „Grand Ole Opry“. Seit 1974 wird sie in Opryland aus einem eigenen Gebäude übertragen. Unser Programm war eine gelungene Mischung aus traditioneller und moderner Country Music, Bluegrass präsentierte die Del McCoury Band.

Am nächsten Morgen fuhren wir ins RCA Studio B. Das wurde 1957 gegründet. AB 1965 mietete es RCA. Im Prinzip wurden alle bekannten Country Music Aufnahmen hier produziert.  Der Führer konnte alle Künstler herunterbeten. Interessanter waren die Anekdoten zu den Musikern und ihren Eigenheiten im Studio. 1977 kündigte RCA dem Studio, am 16. August sollte es geschlossen werden. Mike Curb kaufte das Studio und betrieb es weiter. Später vermietete er es für einen Dollar an die Country Music Hall of Fame and Museum, die das Studio mitverwaltet. Es war wichtig, dieses Studio zu erhalten wegen seiner Rolle in der Geschichte der Country Music. Das Studio wird immer noch für Aufnahmen genutzt und die Ausstattung ist nicht ausgewechselt worden. Der weitere Tag stand im Zeichen von Johnny Cash, es ging nach Hendersonville zum Grab von Johnny und June Cash. Auf dem schlichten Friedhof fielen die Gräber sofort auf. Sie berührten alle. Zurück in Nashville besichtigten wir das neue Johnny Cash Museum, klein aber fein, in dem die Biographie und die musikalische Entwicklung Johnnys aufgezeigt werden. Am Abend folgten fast alle der Einladung von Barry und Holly Tashian zu BBQ und anschließendem Hauskonzert. Diese persönliche Begegnung gefiel allen sehr.

Wir verließen Nashville und fuhren nach Chattanooga. Unterwegs gab es ein frühes Dinner im „Golden Corral“ (ab 17 Uhr gibt es Steaks!), dann erreichten wir den berühmten Bahnhof von Chattanooga, der jetzt zu einem Hotel umgebaut worden ist. Die Eingangshalle ist gigantisch mit wunderbar gearbeiteten Glasfenstern, das Hotel luxuriös. Auch zwei Züge sind als Hotelzimmer eingerichtet. Wir genossen die Bar und am Morgen den herrlichen Pool. Weiter ging es nach Bristol, der Grenzstadt zwischen Tennessee und Virginia. Unterwegs besichtigten wir das Sequoyah Museum in Vonore. Hier wird an den Cherokeeindianer Sequoyah erinnert, der 1776 hier geboren wurde. Manager Charlie stellte uns engagiert und lebendig die Verdienste Sequoyahs vor. 12 Jahre lang arbeitete er an der Entwicklung eines Cherokee-Schreibsystems, das englische Alphabet hatte er nie gelernt. Er reduzierte die Gedanken der Cherokee auf 85 Symbole, die Klänge darstellten, eine Art von Silbensystem. Das übernahmen 1821 alle Cherokee. Um 1828 erschien die „Cherokee Phoenix“, eine Zeitung in der Cherokeesprache und in Englisch. Der anschließende Gang durch das kleine Museum verstärkte unser Wissen. Im nahe gelegenen Fort Loudon, einem Nachbau eines englischen Forts, das die Englische Kolonie South Carolina während des Französisch-Indianischen Krieges (1754-1763) errichten ließ,  konnten wir uns ein bisschen entspannen. Der Blick auf den gestauten Tellico River war erholsam.  In Bristol war gerade die Rhythm&Roots Reunion eröffnet worden, ein Dreitagefestival mit über 150 Konzerten auf mehr als 40 Bühnen. Viele bekannte Bands unterschiedlicher Musikrichtungen traten auf.

Bristol ist in die Musikgeschichte eingegangen als der Geburtsort der Country Music. 1927 reiste Ralph Peer von der Victor Talking Machine Company (später RCA) nach Bristol. Er lud Musiker ein, in sein Aufnahmestudio zu kommen und Musik zu machen. 50 Dollar gab es für jeden Song. Peer benutzte ein neu von Bell Western  Electric entwickeltes Mikrophon, das eine hervorragende Wiedergabe ermöglichte. 19 Musiker kamen, darunter die Carter Family, Jimmie Rodgers und die Stonemans. 76 Aufnahmen wurden gemacht. Peers Technik erlaubte Herstellung und Vertrieb in Massen, das bedeutete für viele Musiker ein ordentliches Zubrot und beförderte Karrieren. Das „Birthplace of Country Music Museum“ erinnert an diesen „Big Bang of Country Music“ und bietet viel Musik zum Anhören.

Wir mussten weiter zum Heartwood Center in Abingdon. Hier wurden wir zu einem musikalischen Lunch erwartet, die Familienband Yates Family unterhielt uns beim Essen. Die Band konnte schnell unsere Aufmerksamkeit erregen mit guter Musik, die nicht zuletzt den Töchtern zu verdanken war, die schon mit eigenen Songs glänzten. Das 2011 eröffnete Center ist unter anderem die Basis der Crooked Road, die alle Orte bündelt, die das Musikerbe Virginias pflegen. Außerdem werden hier die traditionellen kunsthandwerklichen Fähigkeiten der Bewohner bewahrt. Am Abend besuchten wir eine weitere historische Institution, den Carter Family Fold im Poor Valley nahe Hiltons. Gegründet 1979 von Janette Carter neben dem Laden A.P. Carters wird hier die Musik der Carter Family gepflegt und die Familie geehrt. Bei den wöchentlichen Treffen kommen die Bewohner der Umgebung, hören Musik und tanzen und cloggen. Heute steht neben der Music Hall das Geburtshaus A.P. Carters, das hierhin umgesetzt und renoviert wurde. Bei unserem Besuch gab es Old Time Music, die von zwei Geigen dominiert wurde, das war nicht jedermanns Sache.

Die nächste Station auf der Crooked Road war Galax. Das Städtchen lag am Sonntagmorgen noch im Schlaf, alles war geschlossen. Seit 1935 wird jährlich im August die Galax Oldtime Fiddler’s Convention veranstaltet, ein Geigenwettbewerb, bei dem die traditionelle Musik im Mittelpunkt steht. Das alte Rex Theater, ein ehemaliges Kino, empfängt jeden Freitag die „Blue Ridge Back Roads Show“ mit Bluegrass und Old Time, übertragen vom Sender WBRF 98.1 FM. Wir konnten einen kurzen Blick in den Saal und den Vorführraum werfen, dann mussten wir weiter. Auf dem Weg nach Floyd machten wir Station am Blueridge Music Center, hier treffen sich sonntags Hobbymusiker der Umgebung und spielen zusammen. In Floyd ging es gleich in den Country Store, wo ein Lunch für uns bereit stand. Auch hier treffen sich sonntags Musiker und Tänzer für Oldtime und Bluegrass Music, der restliche Teil des Ladens enthält ein reiches Angebot an CDs, Kleidung und lokalen Spezialitäten. County Sales mit seinem Riesenangebot an CDs und DVDs war zur Schonung unseres Gepäcks geschlossen!

Der nächste Tag führte uns in den Staat Kentucky. Im Renfro Valley machten wir Station im gleichnamigen Entertainment Center, einem großen Areal mit einigen Gebäuden. Ursprünglich eine Farm für die Pferdezucht stellte ihr Besitzer John Lair 1939 die Ställe für Veranstaltungen und Konzerte zur Verfügung. Die Kentucky Music Hall of Fame ist auch hier untergebracht. Für uns war ein kleines Konzert vorbereitet, Natalie, ganz in Türkis gekleidet, sang Country Music, Bluegrass und sogar Rock n Roll, ein Gitarrist begleitete sie. Sie machte das sehr gekonnt und sprach zwischendurch auch Deutsch. Anschließend ging es weiter nach Berea, der Stadt der Kunst. In der Boone Tavern, einem wunderschönen Südstaatenhaus in Weiß, gab es ein traditionelles Truthahndinner.

    Das Shaker Village of Pleasant Hill stand am nächsten Tag auf dem Programm. Keiner in unserer Reisegruppe hatte je von den Shakern gehört. Sie sind eine Abspaltung der Quaker in England, 1805 kamen drei Missionare der Shaker von der Ostküste in die Gegend um Pleasant Hill. Mit einigen neuen Anhängern gründeten sie eine Farm und betrieben Landwirtschaft. Sie waren tüchtige Bauern und geschickte Handwerker und entwickelten viele neue Techniken. Sie lebten im Zölibat, das gehörte zu ihrem Glauben, die Gemeinschaft aus Brüdern und Schwestern ersetzte die klassische Familie. Heute gibt es nur noch 4 Shaker. Die Landwirtschaft wird aber weiter betrieben, auch die Verwaltung der  Gebäude geht weiter.

    Es war sehr interessant, durch das Gelände zu laufen, und da es sehr heiß geworden war, brachte der Besuch in den Häusern Abkühlung. Alles wirkte sehr gepflegt und gut unterhalten. Zur weiteren Erfrischung gab es eine Fahrt mit der Dixie Belle auf dem Kentucky River, der in der Nähe vorbeifließt. Unser Busfahrer Bernhard vollbrachte eine fahrerische Glanzleistung und brachte uns sicher auf einer engen Straße zum Anleger, in den Kurven ging es oft nur zentimeterweise voran. Abends gab es ein Dinner im Restaurant von Claudia Saunders, der ersten Ehefrau vom Begründer der „Kentucky Fried Chicken“ Kette. Natürlich gab es Southern Fried Chicken!

    Von Kentuckys drei Säulen: Pferdezucht, Whisky und Bluegrass konnten wir die Musik und den Whisky genießen, die Pferde blieben auf der Strecke. Immerhin sahen wir in Louisville die Rennbahn Churchill Downs, Ort des Kentucky Derbys. Stadtführerin Vicky, eine Deutsche aus Bochum, führte uns durch ein altes Viertel  mit vielen vornehmen Häusern, dann konnten wir die alten und neuen Brücken bewundern. Im Science Center gab es die Kentucky Show zu sehen, die uns die Facetten des Staates zeigte. Dann gab es endlich Whisky, wir besichtigten die Barton Distillery. Die drei meist verkauften Sorten konnten wir probieren. Im nahe gelegenen Städtchen Bardstown, eines der schönsten in den USA, konnten wir ein bisschen herumbummeln. In der Jim Beam Distillery reichte es zu einem Besuch des Ladens,  sie liegt in einem herrlich gepflegten Komplex verschiedener Gebäude. 

Dann war Bluegrass angesagt, es ging nach Rosine, Bill Monroes Heimatort. Das Haus von 1917, in dem Bill mit seinen Geschwistern aufwuchs, ist aufwändig hergerichtet worden. Zwei ältere Damen vom Freundeskreis erwarteten uns bereits, vor dem Haus spielten Tom Ewing und zwei weitere Musiker. Das war sehr stimmungsvoll. Das Haus zu sehen ist berührend, die Geschichten um Bill, der es aus einer wenig begüterten  der ReiseFamilie heraus zu einer Weltkarriere in der Musik brachte, wussten die Damen sehr persönlich zu erzählen. In der Nähe findet jedes Jahr das dreitägige Jerusalem Ridge Festival statt, das weithin bekannt ist und hunderte von Besucher anlockt. Begleitet wurden wir vom Leiter des Touristenbüros in Owensboro, der es sich nicht hatte nehmen lassen, uns bereits hier zu begrüßen. Später im Hotel in Owensboro gab es eine offizielle Begrüßung mit kleinen Snacks und Getränken. Wir schauten aber noch auf dem Friedhof in Rosine vorbei und erwiesen Bill die Ehre. Für das Dinner fuhren wir ins schöne historische Miller House Restaurant, in der Bar gab es dann Musik von Phoebe Hunt und ihrem Partner.

Der letzte Tag begann früh, wir durften in die Radiostation WBKR und uns in der Sendung präsentieren. Unser Chef PeeWee und Vize Friedrich stellten unseren Verein und unsere Countrysendungen im Radio vor. Cordula schilderte unsere bisherigen Eindrücke von der Reise. Das Ganze war sehr amüsant und etwas völlig Neues für die meisten. Der Besuch des Bluegrass Museums und der Botanical Gardens standen noch auf dem Programm, bevor es abends zum großen Finale der Reise ging, der Teilnahme am Backwoods Ball, den der Förderverein des Botanischen Gartens veranstaltete, um Spendengelder zu erhalten. Man kam im Hillbilly-Outfit, das Essen gab es reichlich vom Büffet (sogar gebackene Froschschenkel, ich war entsetzt!), Alkohol gab es auch und die zwei Bands und eine Clogginggruppe sorgten für gute Stimmung. Die Ansässigen freuten sich über so weit gereiste Gäste und suchten immer wieder das Gespräch. Das war ein gelungener Abschied von Kentucky. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Nashville, der Großteil flog nach Deutschland zurück.

Die Reise mit ihrem Schwerpunkt “Frühe Country Music“ hatte uns die Entwicklung der Musik verfolgen lassen, wichtige Stationen hatten wir gesehen und immer Musik live erlebt. Dazu hatten wir einen neuen Teil von Tennessee und Kentucky kennen gelernt. Die Organisation in Händen von Werner Michels und die Zusammenarbeit mit dem AAR Travel Büro hatte wieder gute Arbeit geleistet. Alles war bestens vorbereitet, wir wurden immer persönlich begrüßt und geführt und man war auch für unsere Fragen offen. Jeden Morgen stellte Werner im Bus das Programm vor mit Erläuterungen und Hintergrundwissen. Hilfreich und interessant waren seine vielen Details zum amerikanischen „Way of Life“. Wir freuen uns auf die nächste Reise!

Monika Finke


28. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Hallo Werner,

inzwischen sind ein paar Tage vergangen seit unserer „Back to the Roots, The Bluegrass Country Tour“  und ich habe die Eindrücke und Bilder dieser Reise noch nicht verarbeiten können. 

Es war großartig und ich muss sagen, meine Erwartungen sind übertroffen worden.

Es hat sich viel verändert. Ich war 1982 schon einmal in Nashville, die Stadt war damals völlig heruntergekommen und es war „nix los“. Heute pulsiert das Leben „Down Town“ und es werden viele Attraktionen und Aktivitäten angeboten. Das hat mir gut gefallen, ebenso der Wunsch einmal ein Konzert in der „Grand Ole Opry“ zu erleben. 

Es wäre müßig die einzelnen Stationen dieser Reise aufzuzählen, jede Station hatte etwas Besonderes und steckte voller Überraschungen.

Ein Höhepunkt für mich persönlich war die Übernachtung im Chattanooga Choo Choo Hotel. Ich liebe diese historischen Hotels in den USA, ich habe immer versucht auf jeder unserer USA Reisen solch ein Hotel für eine Übernachtung zu finden.

Ebenso ist unser Aufenthalt in Owensboro zu erwähnen. Die Betreuung durch das örtliche Touristbüro war großartig.  Der absolute Höhepunkt war die Einladung zum alljährlichen „Back Woods Ball“, ein Charity Event für den „Western Kentucky Botanical Gardens“, ein Ereignis welches man ohne aartravel.com nicht erleben würde.

Ich denke viele Dinge, die wir auf dieser Reise erleben durften, konnten nur durch persönliche Kontakte und freundschaftliche Beziehungen unserer Organisatoren möglich werden, unter anderem die Einladung zum BBQ und Konzert im Wohnzimmer bei Holly & Barry Tashien.

Vielen Dank an Werner Michels und den Country & Western Friends Koetz.

Mit herzlichen Grüßen

Karin Bodenstedt


23. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Die Reise hat meine Erwartungen voll erfüllt. Für mich war das seit meiner frühen Jugend die Erfüllung eines Traumes als Country-Fan, mal in Nashville zu sein, die Grand Ole Opry zu besuchen, im berühmten Studio B  der RCA zu stehen, wo all die Stars in den Sechzigern ihre Aufnahmen machten, die Geschichte der Country Music in der Country Music Hall of Fame in sich aufzunehmen usw.

Als begeisterter Anhänger insbesondere der Bluegrass- und Oldtime Music bekam ich immer mal wieder eine Gänsehaut an den historischen Stätten Carter Family Fold, Birthplace Bill Monroe und an den Gräbern von Bill Monroe und von Johnny Cash und June Carter.

Die mit viel Spürsinn arrangierten Auftritte der amerikanischen Künstler an den verschiedensten Stationen, - auch als Tischmusik zu unseren Mahlzeiten - ein Erlebnis !

Nebenher konnte ich auch mein Wissen über die USA und speziell die Geschichte der Südstaaten und den Umgang der Amerikaner mit ihr vertiefen (insbesondere in Chattanooga und im Sequoyah Museum).

Die Infos über die Bourbon-Herstellung nicht zu vergessen.....

Ich denke jeder hat auch etwas über die Art der Amerikaner zu leben (Rührei, Würstchen und Grits, Waffeln und Sirup zuhauf for Breakfast!!) im direkten Gespräch, soweit die Sprachkenntnisse reichten und über die Erläuterungen von Werner Michels erfahren.

Wer noch nicht so recht etwas mit Bluegrass anfangen konnte, den hat doch am Ende der Virus gepackt. Dazu wesentlich beigetragen haben die spannenden, fachkundigen Erläuterungen unserer Kötzer Freunde Peter Wroblewski, Eberhard Finke und Friedrich Hog.

Das alles hat aber nur funktioniert in der Kombination professionelle Organisation durch Werner Michels und den Kötzer Country & Western Friends, die immer mit Herzblut für diese Music dabei sind.

Ich werde noch lange an diese Tour denken, vor allem wenn ich dann auch hier in Deutschland Bluegrass Konzerte besuchen werde.

Last but not least: Grüße an die ganze Gruppe, auch als "Single" habe ich mich bei Euch wohlgefühlt und wir hatten eine gute Zeit miteinander.

Manfred Pohl


23. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.05.2015

Eine super schöne gut organisierte Reise.

Es war meine erste Gruppenreise und ich hatte natürlich auch so einige Bedenken, ob das etwas für mich ist, weil ich schon mehrmals individuell in den USA war.

Individuell war diese Reise ganz bestimmt, allein schon durch die Musikrichtung und durch die Mitorganisation von PeeWee (Country Western Friends Koetz.)

Country and Bluegrass das Thema. Ein wenig Country dafür viel Bluegrass und Oldtime Musik. Das war für mich eher eine neue Musikrichtung, die mir aber super gut gefallen hat.

Die Musiker waren immer mit Herzblut dabei, und es kamen oft mehr als bestellt, weil sie einfach Lust hatten Musik zu machen.

Es waren ganz tolle Erlebnisse, an besonderen Plätzen mit gutem Essen (regional, traditionell und reichlich) und toller Musik, die unter die Haut geht.

Ganz begeistert war ich auch als wir in den "Hillbilly" waren, beim Carter Family Fold oder im Floyd Country Store, das hat Spaß gemacht und mich sehr berührt.

Die Menschen waren überall so super nett, ich habe mich warm und willkommen gefühlt.

Musik, Musik, Musik, eine kleine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart, ein unvergessliches Erlebnis!!!

Einziger Kritikpunkt war das etwas zu voll gepackte Programm. Aber das ist wohl der Leidenschaft geschuldet, mit der die Organisatoren dabei waren und was sie uns alles zeigen und erleben lassen wollten.

Danke für die schöne Zeit.

Jutta Pagel


23. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.05.2015

Rückblickend gesehen, bin ich sehr froh, meine spontanen Eingebung anläßlich des Geburtstages meines Mannes , in die Tat umgesetzt und zwei Jahre lang die Realisierung vorangetrieben zu haben. Wir hätten wirklich eine großartige, intensive und vor allem informative Reise verpaßt!

Denn diese Tour führte – wie in der Ausschreibung versprochen – wirklich zu den Wurzeln der Country- und Bluegrass-Musik Amerikas. Als jahrzehntelange Fans der Countrymusik (u.a.) im ‚klassischen‘ Sinn, haben wir natürlich auch die Entwicklung des Modern Country miterlebt/erleben müssen ;-) und der Wunsch nach den ‚root’s‘ stieg reziprok dazu an.

Den Beginn in Nashville wollten wir eigentlich nostalgisch betrachten (wir waren vor 12 Jahren mal zum CMA Festival - damals noch Fan Fair genannt – da), aber die Stadt hatte sich derart verändert, war so ‚modern schön‘ geworden, daß bis auf den Lower Broadway sowieso alles neu wirkte und selbst der Wiederbesuch der Hall of Fame zu einer neuen Herausforderung wurde. Viel ‚Johnny Cash‘ und Musik an allen Ecken und Enden von Downtown ‚pendelte‘ die Stadt für uns wieder ein.

Auch Chattanooga war diesmal intensiver erlebt und die Übernachtung im ‚ChooChoo Hotel‘ mit seinem Bahnhof Old-Style-Ambiente sowieso ein spezielles Erlebnis. Das Sequoyah-Museum und Fort Loudoun,Tn. hätten wir ohne die gekonnte Führung von Werner Michels nie kennengelernt.

Bristol, die Doppel- und Grenzstadt in Tn./Va. mit seinem 3tägigen ‚Rhythm & Roots Reunion Festival sollte eigentlich für uns persönlich der Höhepunkt der Reise werden. Vieles an der Crooked Road in Virginia, Heartwood, Galax oder Floyd war dem Eintauchen in musikalische Old-Time Music und dem Blue Ridge Mountain Flair gewidmet und sehr schön. Nur – durch die Fülle des Rahmenprogramms - kam eben die Musik in Bristol etwas zu kurz. Einige der 150 Acts auf 20 Bühnen konnten wir mitnehmen, viele, die ich mir zu Hause schon vermerkt hatte, leider nicht. Nun, bei solch einem Angebot an Erlebnissen, muß man wohl irgendwo Abstriche machen….

Das Renfro Valley, Berea mit seiner Boone Tavern, das Shaker-Village in Harrodsburg, die entspannende Kentucky-Flußfahrt, die ‚Chicken‘ ;-) in der Col. Sanders-Villa und das weite, offene und stets grüne Land von Kentucky – alles sehenswert und erlebnisreich!

Louisville mit seiner weltberühmten Pferderennbahn, die Old Town und die Stunden am Fluß – alles schön.

Barton Bourbon-Destillerie in Bardstown, Jim Beam in Clermont – auch das war für viele von Interesse und ein weiterer Punkt in der Vielfältigkeit dieser Reise.

Als besonders gelungen, informativ und herzlich empfanden wir die Stunden in Rosine, Ky., dem Geburtsorts von Bill Monroe, in dem sich wohl an normalen Tagen die ‚Füchse gute Nacht sagen‘, für uns jedoch alles aufgesperrt und gezeigt wurde.

An dieser Stelle ist es auch höchst an der Zeit, uns für die Fülle an Musik, die uns aller Orten begleitete, zu bedanken. Wohin wir auch kamen, wo wir auch speisten, fast immer erwartete uns die zum Ort passende Musik – und das Wetter war immer traumhaft…. wie macht der Michels das bloß….. :-)

Die letzten zwei Tage in Owensboro, Ky. im neuen Hampton Inn & Suites, direkt am Ohio River gelegen, waren mit dem Bluegrass Museum, der Country Radio-Station WBKR, dem Miller House und dem abschließenden Backwoods-Ball ebenso einzigartig und erlebenswert wie alle anderen Stationen unserer Tour.

Wir bedanken uns bei unseren Mitreisenden für die nette Gesellschaft und bei Werner H. Michels und AMT für die Organisation dieser tollen Reise und wünschen für die Wieder-holung im nächsten Jahr ebenso viele positive Eindrücke!

Dem CWF Kötz, hier im speziellen dem Obmann Peter Wroblewski und Vize Friedrich Hog schulden wir extra Dank für die Mitnahme auf ‚Eure‘ Reise und die lehrreichen Stunden! Uns zwei Österreichern hat es großen Spaß gemacht, mal mit Euch unterwegs zu sein!

Regina & Wolfgang Imber

(Sollte jemand Interesse an ausführlicheren, persönlichen Eindrücken, Fotos und Videoclips zu dieser Reise haben, so findet er diese auf unserer privaten Homepage unter www.countrysplitters.at )


16. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Lieber Werner,

für meine Mutter und mich war es ja eine "Amerika-Premiere".

Wir freuen uns, dass wir uns für diese Reise mit den Country & Westernfriends Koetz und dir entschieden haben. Von so viel geballtem Sachverstand konnten alle Teilnehmer nur profitieren. Dabei war das Programm so gestaltet, dass außer der tollen Musik auch viel amerikanische Lebensart aufgesogen werden konnte. Neben den musikalischen Highlights wird mir die Restaurantkette "Golden Corral", die offene Art der Amerikaner, mit der sie Fremde empfangen und natürlich auch der Backwoods Ball immer in Erinnerung bleiben.

Ich würde mich freuen, wenn sich auch hier in Deutschland die Menschen nicht von einigen Musikern entertainen ließen, sondern sich Sonntagnachmittags ganz selbstverständlich mit ihren Instrumenten zu einer Jam Session treffen würden. Es war wunderbar, das einmal zu erleben.

Und wenn ihr mich nicht weggerissen hättet, würde ich jetzt immer noch im Floyd Country Store sitzen!

Vielen Dank für Alles und viele Grüße von

Christina


16. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Howdy!

Zurück von einer bemerkenswerten und unvergesslichen Tour möchten wir dem Veranstalter Werner Michels und seinem „Co–Organisator“ PeeWee Danke sagen.

„Back to the roots“ genau das traf in jeder Etappe der Reise zu. Ob es in Nashville das Privatkonzert von John Carter Cash in der Country Music Hall of Fame war oder das Konzert in der Grand Ole Opry. Alles war bestens organisiert. Wir genossen die Auftritte (noch) unbekannter Künstler in den Honky Tonks wie dem „Legends Corner“ oder im „Stage“, überall am Broadway war live Country Music angesagt das Country Herz schlug höher und wir fühlten uns wie im 7. Himmel.

Wir besuchten das Johnny Cash Museum und auch die Grabstätte von Johnny Cash und June Carter Cash.

In Bristol konnten wir am Bluegrass Festival teilnehmen, da hätten wir am liebsten noch mehr Zeit gehabt um an noch mehr Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Es gab so viele Highlights, wie der Besuch des Carter Family Fold in Hiltons oder die Fahrt nach Rosine, den Geburtsort von Bill Monroe, dessen Haus renoviert wurde und vor diesem Tom Ewing, ein ehemaliges Bandmitglied von Bill Monroe und dessen Freunden ein Privatkonzert für uns gegeben wurde. Allererste Sahne!

In Owensboro durften wir uns im neu erbauten „Hampton Inn“, am Ohio River gelegen, verwöhnen lassen.

Viele Dinge, die wir erleben durften, konnten nur durch den Enthusiasmus und freundschaftliche Beziehungen der Organisatoren verwirklicht werden.

Dafür nochmals unser herzlicher Dank, aber auch an die Reisegruppe, die uns “Newcomer“ sehr herzlich aufgenommen hat!


16. 10. 2015
The Bluegrass & Country Tour 14. - 27.09.2015

Howdy,

Ich möcht so gerne mal nach Nashville im Greyhound Bus durch USA, ich möchte all die großen Stars sehn, die ich auf Bildern immer sah....... Wer kennt nicht diesen Song von Western Union. Jahre lang lag uns diese Melodie in den Ohren, doch nun sollte der Traum endlich wahr werden.

Am Montag den 14 September ging es es los, im Flieger von Stuttgart nach Atlanta und nach einem Zwischenstopp weiter nach Nashville. Bereits am Flughafen wurden wir Neulinge von den Mitreisenden, den Countryfreunden Kötz herzlich im Empfang genommen.

Die Begrüßung unter Gleichgesinden war nicht schwer und schnell wurden neue Freundschaften geknüpft. In Nashville wurden wir vom Veranstalter Werner Michels persönlich in Empfang genommen.

Er begleitete uns auf der von ihm bestens geplanten Tour und vermittelte uns Amerikaneulingen mit seinem Wissen viele neue Erkenntnisse.

Schon die ersten Tage in Nashville waren ein ganz besonderes Erlebnis. Grand Ole Opry, Country Music Hall Of Fame, Johnny Cash Museum und jede Menge Live Music. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, doch dafür war der Reiseplan zu eng und die Ziele zu weit voneinander entfernt.

„Back to the roots“ - besser hätte man die Reise nicht beschreiben können. Viele historische Stätten und Museen, welche die Entstehung der Country Music pflegen, wurden besucht.

Ohne erfahrene Reiseleitung wären wir wohl dort nicht hingekommen. Wir möchten uns auf diesem Weg recht herzlich bei dem kompetenten Veranstalter dieser Reise bedanken.

Ganz besonderen Dank Herrn Werner Michels und den Countryfreunden Kötz besser kann man es nicht machen.

Daumen hoch und weiter so.

Wir müssen uns nun beeilen, schnell wieder das nötige Urlaubsgeld für die nächste Tour aufzubringen.

Keep it Country

Conny & Steffen


13. 10. 2015
 
Powered by Phoca Guestbook

Beratung

05404 - 72002

30 Jahre AAR

facebook